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Geschlossener Start ins Wahl- und Abstimmungsjahr

Rund 180 Delegierte der SVP des Kantons Zürich fassten an ihrer ersten Delegiertenversammlung 2026 in Bauma klare Parolen zu den eidgenössischen Abstimmungen im März und setzten ein starkes Zeichen für Freiheit, Eigenverantwortung und Bürgernähe.

An der ersten Delegiertenversammlung des neuen Jahres trafen sich am Abend rund 180 Delegierte der SVP des Kantons Zürich in Bauma. Im Zentrum standen die bevorstehenden Gemeindewahlen sowie die eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom März.

Nationalrat Mauro Tuena stellte die Initiative «Bargeld ist Freiheit» vor und unterstrich die Bedeutung des Bargelds als Ausdruck persönlicher Freiheit und staatlicher Zurückhaltung. Die Delegierten unterstützten sowohl die Initiative einstimmig als auch den Gegenentwurf grossmehrheitlich. In der Stichfrage sprachen sie sich für die Initiative aus.

Anschliessend erläuterte Nationalrätin Nina Fehr Düsel die sogenannte Klima Fonds Initiative. Sie machte deutlich, dass Klimaschutz nur mit Augenmass und Verantwortungsbewusstsein sinnvoll sei und warnte vor zusätzlicher Subventionsverwaltung aus Bern sowie vor einer teuren Klimabürokratie zulasten von Bevölkerung und Wirtschaft. Die Delegierten beschlossen einstimmig die NEIN Parole.

Zum Bundesgesetz über die Individualbesteuerung diskutierten Nationalrat Benjamin Fischer und FDP Kantonsrätin Sarah Fuchs. Fischer zeigte auf, dass die Vorlage zu höheren Steuern für den Mittelstand, zu einem massiven Ausbau der Bürokratie und zur Entwertung traditioneller Familienmodelle führe. Die Delegierten folgten dieser Argumentation und beschlossen mit überwältigender Mehrheit die NEIN Parole.

Zur SRG Initiative legte Nationalrat Gregor Rutz dar, dass echte Medienvielfalt Freiheit voraussetze und nicht durch Zwangsgebühren erreicht werde. Die heutige SRG Struktur sei überdimensioniert, teuer und politisch zunehmend einseitig. Mit einem JA bleibe den Haushalten mehr Geld zum Leben. Die Delegierten beschlossen die JA Parole einstimmig.

Zum Abschluss richtete alt Bundesrat Ueli Maurer den Fokus auf die Gemeinden. In einem pointierten und humorvollen Referat betonte er, dass sich gerade auf lokaler Ebene entscheide, ob Politik und Verwaltung bürgernah blieben oder zum Selbstzweck würden.

Die Delegiertenversammlung zeigte eine geschlossene Partei mit klarem Profil. Die SVP steht gegen neue Abgaben und unnötige staatliche Eingriffe sowie für Freiheit, Unabhängigkeit und Eigenverantwortung. Mit diesem Rückenwind richtet die SVP des Kantons Zürich den Blick nun konsequent auf die Gemeindewahlen und die Abstimmungen im März.

Allan da Silva, Parteisekretär SVP Schlieren

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